Bericht vom Österreichischen Roten Kreuz

Das Rote Kreuz ist bereits seit Beginn der Syrien Krise 2011 vor Ort im Einsatz. Durch die Intensivierung des Konfliktes um die Provinz Idlib seit Ende letzten Jahres ist die Situation für viele Menschen noch prekärer geworden, an die 960.000 mussten ihr Zuhause verlassen und vor den Kämpfen Schutz suchen.

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) unterstützt den Syrisch-Arabische Rote Halbmond (SARC) im Zuge der Krise die Grundversorgung der Personen und Familien zu gewährleisten, welche von Idlib in die umliegenden Gebiete geflohen sind. Dies geschieht durch die Versorgung mit Nahrungsmitteln, wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs, der Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Wasser- und Sanitärinfrastruktur sowie der Unterstützung des Gesundheitssystems.

Durch die Nachbar-in-Not Spenden wird im Zuge dessen speziell die Anschaffung und Verteilung von Nahrungsmittelpaketen finanziert, die ganze Haushalte mit lebensnotwendigen Rationen versorgen. Sie sichern so das Überleben von rund 344.500 Menschen und tragen bei, ihr Leid zumindest etwas zu lindern.