So hilft NACHBAR IN NOT in der Region Idlib

Der seit 2011 anhaltende Konflikt in Syrien hat tausende Tote, 5.6 Millionen Flüchtlinge (welche außer Landes geflüchtet sind), sowie 6.6 Millionen intern Vertriebene verursacht. Ein Drittel der intern Vertriebenen hat sich hierbei in belagerten Regionen niedergelassen.

Mit Dezember 2019 hat sich die Situation im Norden Syriens (Idlib Governorate / Ariha) durch anhaltende Kämpfe zugespitzt, wodurch Menschen ihre Heimat (oder den Ort, an dem sie sich vorläufig niedergelassenen haben) abermals verlassen mussten. Die großen humanitären Themen in der betroffenen Region sind: Unzureichend Trinkwasser, Informationsmangel bzgl. Hygiene, unzureichender Zugang zu Hygieneprodukten und ein großer Informationsmangel betreffend der anhaltenden COVID-19-Pandemie.

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Spendenmöglichkeiten:

"NACHBAR IN NOT - Katastrophe in Idlib"

Spendenkonto:
IBAN: AT 05 2011 1400 4004 4000
BIC: GIBAATWWXXX

Zahlungsanweisungen für die Aktion „NACHBAR IN NOT - Katastrophe in Idlib“ liegen bei allen Filialen der Erste Bank und der Sparkassen auf.

In der Nähe von Idlib befinden sich die Malteser, der SARC (Syrian Arab Red Crescent/ Syrisch-Arabischer Roter Halbmond), CARE, die Volkshilfe und das Hilfswerk International. Die Diakonie, der Arbeiter-Samariter-Bund Österreich und die Caritas haben ebenfalls Projekte in Syrien.

Der Syrisch-Arabische Rote Halbmond (SARC), der vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) unterstützt wird, versorgt in Idlib Menschen, die von Idlib in die umliegenden Gebiete, unter anderem Hama und Aleppo, geflüchtet sind, mit medizinischer Hilfe, Verteilung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln in Flüchtlingscamps, Wiederherstellung der Wasserversorgung und Sanitäreinrichtungen.

Die Malteser sind auf die Bereiche Gesundheit, WASH und Verteilung von „Non Food Items-Kits“ spezialisiert. Sie betreiben mit zwei syrischen Partnerorganisationen ein Netzwerk von Gesundheitsstationen und Krankenhäusern in Idlib, West- und Nord-Aleppo. Zum Versuch, die medizinische Versorgung der Menschen aufrecht zu erhalten, gehört nicht nur Notfallchirurgie, sondern auch lebensrettende Gesundheitsdienste wie Dialyse.

CARE hat einen Schwerpunkt auf sauberes Wasser, Grundnahrungsmittel und Hygiene-Sets. Um direkt auf die Bedürfnisse der besonders stark Betroffenen – Kinder, Schwangere, stillende Mütter und ältere Personen – eingehen zu können, wird vor Ort laufend analysiert, was am dringendsten benötigt wird, und die Hilfe entsprechend angepasst.

Die Caritas Österreich arbeitet in Syrien schwerpunktmäßig in Hassake, Aleppo und in Damaskus. Dabei geht es einerseits um Nothilfe, in dem vom Krieg betroffene Menschen in Damaskus und Aleppo Bargeldzahlungen erhalten. In Aleppo werden die Menschen in der Gesundheitsversorgung und Wiederaufbau der Lebensgrundlagen sowie Bildung für Kinder und Kinderschutz unterstützt. In Idlib wird die Nothilfe über lokale Partner und das internationale Caritas-Netzwerk unterstützt.

Im Rahmen der Aktion „Katastrophe in Idlib“ hilft das Hilfswerk International in der betroffenen Region durch Informations-Sessions zu den Themen Hygiene sowie zu Präventionsmaßnahmen bzgl. Covid-19 Ansteckung. Dadurch werden Begünstigte aller Altersgruppen erreicht. Gleichzeitig werden Familien mit Hygiene Sets ausgestattet, welche bspw. Seife, Desinfektionsmittel, Damenhygienepads, Gesichtsmasken, Zahnbürsten, Baby-Windeln, Shampoo, Waschmittel beinhalten. Auch wird den Begünstigten über die Gemeinde-Strukturen einwandfrei sauberes Trinkwasser zur Verfügung gestellt.

Die nach Idlib vertriebenen Binnenflüchtlinge leben in überfüllten informellen Lagern im Nordwesten Syriens in einem unhygienischen Umfeld mit mangelndem Zugang zu Wasser.
Aufgrund der schlechten Lebensbedingungen wird eine rasche Ausbreitung des Covid-19 Virus befürchtet. Gleichzeitig sind die Gesundheitseinrichtungen mehrheitlich zerstört, schlecht ausgerüstet und unterbesetzt. In diesem Kontext wird die Volkshilfe Österreich in Kooperation mit der deutschen Organisation medico international und dem lokalen Frauenzentrum in Idlib ein Unterstützungsprojekt durchführen.

Den Schwerpunkt seines Projektes legt der Samariterbund auf den Bildungsbereich, indem gemeinsam mit dem lokalen Partner, ADRA Syrien, in der ländlichen Region von Damaskus zerstörte Klassenzimmer renoviert und mit neuen Schulmöbeln ausgestattet werden, um den SchülerInnen ein kindgerechtes Lernumfeld zu bieten. Aufgrund von Covid-19 werden zusätzlich Hygiene Sets an die Kinder verteilt.

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Alle Infos auch unter ORF-TELETEXT Seite 681