Weitere 1,3 Millionen Euro Spenden für ORF und NACHBAR IN NOT-Syrienhilfe

Seit Start der NACHBAR IN NOT-Syrienhilfe haben die Österreicher/innen 16,8 Millionen Euro gespendet

Seit acht Jahren herrscht ein blutiger Bürgerkrieg in Syrien. Mehr als 13 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Durch die militärische Offensive im syrisch-kurdischen Grenzgebiet, einem Gebiet, in dem knapp zwei Millionen Kurden und Christen leben, ist der Alptraum Krieg erneut Realität geworden. Aus diesem Grund haben ORF und NACHBAR IN NOT am 17. Oktober weitere Aufrufe für die NACHBAR IN NOT-Flüchtlingshilfe Syrien gestartet. In nur wenigen Wochen sind 1,3 Millionen Euro gespendet worden.

Kinder im Flüchtlingslager

Wrabetz: „Hilfsbereitschaft reißt nicht ab“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Ich bin immer wieder beeindruckt, von der Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher, die auch nach acht Jahren Krieg in Syrien nicht abreißt. Erneut wurden die Aufrufe des ORF für die NACHBAR IN NOT-Hilfe gehört und innerhalb weniger Wochen weitere 1,3 Millionen Euro gespendet. Geld, das nicht nur dringend benötigt wird, sondern auch ein Zeichen der Solidarität setzt, dass das Leid der Menschen in diesen jahrelangen Konflikt von Medien und Zivilgesellschaft nicht vergessen ist. Wir sind stolz darauf, dass die 2013 von ORF und NACHBAR IN NOT gestartete Hilfsaktion seither 16,8 Millionen Euro sammeln und in sinnvolle, humanitäre Hilfeleistungen in Syrien und den Nachbarländern umsetzen konnte.“

Strobl: „Humanitärer Bedarf ist in allen Sektoren groß“

Pius Strobl, ORF-Hauptabteilungsleiter für Facility Management und Corporate Social Responsibility: „Der humanitäre Bedarf in Syrien ist in allen Sektoren groß. Mehr als sechs Millionen Menschen in Syrien mussten ihr Zuhause verlassen, viele wurden mehrfach vertrieben und sind vor der Gewalt in die Nachbarländer Libanon, Jordanien, Irak und Türkei geflüchtet. Mehr als 80 Prozent der syrischen Kinder benötigen humanitäre Unterstützung! Ich bin jeder einzelnen Spenderin, jedem einzelnen Spender dankbar, der die österreichischen Hilfsorganisationen in ihrer so wichtigen Arbeit unterstützt und hilft, das Leid so vieler unschuldiger Menschen zu lindern.“

Opriesnig: „Jeder Euro wird gebraucht!“

„Dank der großzügigen Unterstützung der Österreicherinnen und Österreicher konnten wir mit der so dringend benötigten Hilfe beginnen und bereits tausenden Menschen helfen“, sagt Michael Opriesnig, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes und Vorstands-vorsitzender von NACHBAR IN NOT. „In den überfüllten Flüchtlingscamps innerhalb und außerhalb Syriens benötigen die Menschen vor allem medizinische Versorgung, Lebensmittel und sichere Unterkünfte. Auch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist ein großes Thema. Das Rote Kreuz plant dazu derzeit ein neues Projekt in der Region Berezot im Nordosten des Landes. Es wird weiterhin jeder Euro gebraucht.“

Knapp: „Viele laufen das zweite Mal um ihr Leben“

Caritas-Generalsekretär für Internationale Programme und NACHBAR IN NOT-Vorstand Andreas Knapp: „Ein großes ,Danke‘ an die Spenderinnen und Spender und ORF-NACHBAR IN NOT. Die Menschen in Syrien haben nach acht Jahren alles verloren. Durch die Hilfe spüren sie, dass sie nicht vergessen werden, das hilft, zu überleben. Die Hälfte der Menschen auf der Flucht sind Kinder. Viele von ihnen kennen gar kein Leben ohne Krieg. Und viele von ihnen laufen bereits das zweite Mal um ihr Leben. Der tägliche Überlebenskampf wird durch den bevorstehenden Winter zusätzlich erschwert. Jede Hilfe zählt, Ihre Spende kommt an!“

Ein Mädchen trägt ihren kleinen Bruder.

Die NACHBAR IN NOT-Organisationen – Caritas, CARE, Diakonie, Hilfswerk, Malteser, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe –, sind seit Ausbruch des Krieges in Syrien selbst sowie im Libanon, Jordanien, Türkei und im Irak, aktiv. Die Österreicherinnen und Österreicher haben bisher mehr als 16,8 Millionen Euro für die 2013 gestartete Hilfsaktion „Flüchtlingshilfe Syrien“ von ORF und NACHBAR IN NOT gespendet. Doch weitere Hilfe ist dringend notwendig. Die Flüchtlingslager sind aufgrund jahrelanger Konflikte überlastet, die Lage in Nordsyrien gefährdet weitere Millionen Zivilisten.

Helfen Sie! Spenden Sie!

Spendenmöglichkeiten:

"NACHBAR IN NOT - Flüchtlingshilfe SYRIEN"

ERSTE BANK
IBAN: AT 05 2011 1400 4004 4000
BIC: GIBAATWWXXX

Zahlungsanweisungen für die Aktion „NACHBAR IN NOT – Menschen auf der Flucht“ liegen bei allen Filialen der Erste Bank und der Sparkassen auf.