Spenden an "Nachbar in Not" sind absetzbar

Die gemeinnützige Privatstiftung "Nachbar in Not" zählt zu jenen Organisationen, die vom Finanzamt als "begünstigte Spendenempfänger" anerkannt wurden (Registrierungsnummer: SO 1143).

Eine 1-Euro-Münde.

Wohltätigkeit zahlt sich aus: Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

Rückwirkend seit dem 1. Jänner 2009 sind Spenden an Nachbar in Not absetzbar. Jeder Spender kann bei der Arbeitnehmerveranlagung seine Spende geltend machen.

Für Unternehmen ist übrigens auch der Gegenwert von Sachspenden von der Steuer absetzbar.

Einzahlungsbelege sammlen

Sammeln Sie bitte Ihre Einzahlungsbelege sowie Zahlscheine, Abbuchungsaufträge, Kontoauszüge mit Überweisungsaufträgen etc. Obergrenze: 10 Prozent des Jahreseinkommens.

Im Rahmen Ihrer (Arbeitnehmer-)Veranlagung können Sie den Gesamtbetrag Ihrer Spenden laut Belegen als Sonderausgaben geltend machen, und zwar in Höhe von bis zu 10 Prozent Ihrer Vorjahreseinkünfte (der sich nach Verlustausgleich ergebende Gesamtbetrag der Einkünfte). Sie erhalten so (je nach Ihrer Steuerhöhe) bis zu 50 Prozent Ihrer Spende als Steuergutschrift wieder zurück.

Wenn Sie also z.B. im Vorjahr € 30.000 verdient haben, können Sie bis zu € 3.000 Spenden geltend machen.

Information für Firmen

• Unternehmen können Sach- und Geldspenden als Betriebsausgaben geltend machen.

• Höchstbetrag: 10% des Gewinnes des letzten Wirtschaftsjahres.

• Hilfeleistungen in Katastrophenfällen sind von Unternehmen nach § 4 Abs. 4 Z 9 EStG 1988 auch als Werbeaufwand abziehbar. Hier besteht keine Begrenzung mit 10% des Vorjahresgewinns.

• Als Betriebsausgaben abgesetzte Spenden sind im Rahmen der Gewinnermittlung abzusetzen und auf Verlangen des Finanzamtes belegmäßig nachzuweisen.