ORF und NACHBAR IN NOT starten Hilfsaktion für Hochwasseropfer in Südosteuropa

Tagelang andauernde schwere Niederschläge haben in weiten Teilen Serbiens, Bosnien-Herzegowinas und Kroatiens zu umfassenden Überschwemmungen geführt. Es wurde der Notstand ausgerufen. Zehntausende Menschen mussten bereits evakuiert werden, hunderttausende sind von der Flut betroffen.

Anhaltende schwere Regenfälle haben zu den schlimmsten Überschwemmungen in Bosnien, Serbien und Kroatien seit mehr als 100 Jahren geführt. Hunderttausende Menschen haben alles verloren. Rund ein Viertel der 3,8 Millionen Einwohner/innen Bosniens sind von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten, an die 100.000 Privathäuser, rund 230 Schulen und Gesundheitseinrichtungen sind unbrauchbar. Auch in Serbien ist die Lage katastrophal, allein die materiellen Schäden werden mit jenen der Balkankriege 1992 bis 1995 verglichen. Inzwischen warnen die Behörden vor dem Ausbruch von Seuchen im gesamten betroffenen Gebiet. Angesichts dieser Tatsachen starten der ORF und NACHBAR IN NOT die Hilfsaktion „Hochwasser in Südosteuropa“.

Spendenmöglichkeiten

Die Stadt Obrenovac ist überflutet. (© APA/EPA/Andrej Cukic)

Obrenovac ist so gut wie ganz überschwemmt.

NACHBAR IN NOT – Hochwasser in Südosteuropa
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ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Das Hochwasser hat zu einer humanitären Notlage in unseren Nachbarstaaten geführt, die wir seit den Tagen des Balkankrieges nicht mehr gekannt haben. Das Ausmaß der Katastrophe ist immer noch nicht absehbar. Der ORF und NACHBAR IN NOT werden auch diesmal alles tun, um den leidgeprüften Menschen in Bosnien, Serbien und Kroatien zur Seite zu stehen und zu helfen."

Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian Broadcasting: "Die Menschen in Südosteuropa brauchen dringend Hilfe: Es fehlt an Lebensmitteln, Trinkwasser, Decken, Hygieneartikeln. Bevor an die Beseitigung der Schäden und an Wiederaufbau zu denken ist, ist es jetzt unsere Pflicht, Nothilfe zu leisten."

(© Hilfswerk Austria International)

Caritas Auslandshilfegeneralsekretär und NIN -Vorstandsvorsitzender Christoph Schweifer: "NACHBAR IN NOT wurde vor mehr als 20 Jahren gegründet, um den Menschen auf dem Balkan zu helfen. Es ist selbstverständlich, dass wir angesichts dieses katastrophalen Hochwassers sofort rasche Hilfe leisten."

"In unserer unmittelbaren Nachbarschaft spielt sich gerade eine Tragödie ab. Zig-Tausende Menschen haben ihre Existenz verloren", sagt Michael Opriesnig Vorstand von NiN und stv. Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "NACHBAR IN NOT wurde gegründet, als die Menschen am Balkan aufgrund des Krieges in den 90er Jahren dringend unsere Hilfe benötigten. Jetzt brauchen sie wieder unsere Unterstützung und ich bin überzeugt, dass die Österreicherinnen und Österreicher genauso großzügig sind wie damals. Die Hilfe ist dringend notwendig."

ORF TELETEXT

Im ORF TELETEXT finden Sie auf der Seite 144 alle Spendenmöglichkeiten.

Auf der Flucht vor dem Wasser (© DKH/Stefano Giantin)