Foto: by Laura Sheahen/Catholic Relief Services

Hunger in Ostafrika

Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht und zwölf Millionen Menschen, darunter viele Kinder, kämpfen ums nackte Überleben. ORF und "Nachbar in Not" bitten um Spenden für die hungernden und Not leidenden Menschen am Horn von Afrika. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.

Langanhaltende Dürre hat in vielen Ländern Ostafrika zu einer der schwersten Hungerkatastrophen der vergangenen Jahrzehnte geführt. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht und geschätzte 12 Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia brauchen dringende Überlebenshilfe. Angesichts des menschlichen Elends am Horn von Afrika haben ORF und die Stiftung „Nachbar in Not“ den Start der Hilfsaktion „NACHBAR IN NOT – Hunger in Ostafrika“ bekanntgegeben.

Spendenmöglichkeiten

Spenden per Erlagschein
& mittels E-Banking.

Erlagschein oder E-Banking:
Empfänger "Nachbar in Not"
Kennwort „Hunger in Ostafrika“
Ktnr: 91.091.200
BLZ 60000

IBAN: AT546000000091091200
BIC: OPSKATWW

Teletext

Teletext.

Spendeninformationen auch auf Teletextseite 681.

Inserat Hunger in Ostafrika

Beispiele für die "Nachbar in Not - Hunger in Ostafrika"-Hilfe

Küchenset

Mit 15 Euro ermöglichen Sie den Kauf eines Küchensets.
Ein Küchenset versorgt eine Familie mit grundlegenden Küchenutensilien wie Töpfe, Besteck, Teller (standardisierter Inhalt: großer und kleiner Kochtopf, Teller, Becher, Löffel, Messer, Schöpfer).

Saatgut.

Mit 22 Euro können wir 2 Säcke Saatgut erwerben.
Dieses speziell dürreresistente Saatgut wird in Einheiten von 20 kg-Säcken verteilt. Damit kann mittelfristig geholfen werden, denn die Ernte hilft dann wieder den Familien.

Hand mit Saatgut

Lebensmittelpaket.

Mit einer Spende von 35 Euro ermöglichen Sie den Kauf eines Lebensmittelpaketes.
Dieses Paket beinhaltet Mais, Bohnen, Salz und Öl und deckt den Bedarf einer Familie für 1 Monat.

Spezialnahrung.

Mit einer Spende von 74 Euro ermöglichen Sie den Kauf von Spezialnahrung für Kinder.
Dies ist eine hochenergetisierte und angereicherte Spezialnahrung für stark unterernährte Kinder. Diese Ration hilft einem Kind zwei Monate lang.

ORF Spot Spendenaufruf "Nachbar in Not - Hunger in Ostafrika"

Wrabetz: „ORF unterstützt Spendentätigkeit“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das Leid der Menschen in Ostafrika hat unvorstellbare Dimensionen angenommen, Hilfe ist dringend nötig und läuft weltweit an. Für den ORF ist es eine Selbstverständlichkeit, sich gemeinsam mit den österreichischen Hilfsorganisationen mit allen seinen Möglichkeiten in TV, Radio und Online in den Dienst dieser guten Sache zu stellen: Im Rahmen der Hilfsaktion "Nachbar in Not - Hunger in Ostafrika" bittet der ORF ab sofort um Spenden und hofft auch diesmal wieder auf die Unterstützung der Österreicherinnen und Österreicher, um eine der schlimmsten humanitären Katastrophen am afrikanischen Kontinent lindern zu helfen.

Mayerhoffer: „Menschen vor Ort erreichen“

Um den Flüchtlingsstrom einzudämmen unterstützt „Nachbar in Not“ die Menschen in den Dörfern, die von der Dürre am schlimmsten betroffen sind mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten. Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian Broadcasting: „Wir möchten nachhaltige Hilfe leisten und den Menschen vor Ort helfen, damit sie die Möglichkeit haben, in ihren Dörfern und angestammten Traditionen weiter zu leben. Mit 35 Euro kann man einer Familie in Ostafrika bereits ein Lebensmittelpaket mit Mais, Bohnen, Salz und Öl finanzieren und somit das Überleben für einen Monat sichern.“

Opriesnig: „Unvorstellbares Leid lindern helfen“

„Für Menschen, die – wie die meisten Österreicher – in der glücklichen Lage sind, nie hungern zu müssen, ist das Leid, das derzeit in Ostafrika herrscht, schwer vorstellbar", sagt "Nachbar in Not"-Vorstandsvorsitzender Michael Opriesnig vom Roten Kreuz. Die ‚Nachbar in Not‘-Organisationen helfen, dieses Leid zu lindern. Das Rote Kreuz etwa hat als eine von nur wenigen Organisationen Zugang zu den Betroffenen in Somalia. Derzeit werden dort lebens¬rettende Verteilungen von Nahrungsmitteln und Trinkwasser durchgeführt. Langfristig werden wir gemeinsam mit den Menschen in unseren Projektgebieten dafür sorgen, dass Katastrophen wie die aktuelle Dürre in Zukunft besser bewältigt werden können.“

Schweifer: „Helfen, bevor es für die Menschen zu spät ist“

„Die Angst der Menschen in Dürregebiet kann man mit Händen greifen. Sie fürchten sich, dass sie die nächsten Wochen nicht überleben werden“, sagt Caritas-Auslandshilfechef und „Nachbar in Not“-Vorstand Christoph Schweifer. Er ist erst heute Früh aus Nordkenia zurückgekommen. Dort haben sich die ausgedehnten Steppenlandschaften mittlerweile in ein reines Wüstengebiet verwandelt, zahlreiche Viehnomaden haben einen Großteil ihrer Herden verloren. Nun wird auch Trinkwasser knapp: „Es geht jetzt darum, zu helfen, bevor es zu spät ist“, betont der Caritas-Auslandshilfechef. Auch mit Mitteln von „Nachbar in Not“ möchte die Caritas in den nächsten Monaten über 50.000 Menschen im Katastrophengebiet mit Trinkwasser bzw. Nahrung versorgen. Schweifer: „Sie können mit Ihrer Spende Leben retten.“

Lassmann: „Akute Nothilfe und Katastrophenvorsorge“

"Es ist uns als "Nachbar in Not"-Organisation wichtig, nicht nur Nothilfe zu leisten, sondern die betroffenen Opfer der Dürre auch langfristig zu stärken. Unsere Katastrophenvorsorge besteht zum Beispiel im Bau von Wasserspeichern. Außerdem unterstützen wir die Bevölkerung bei der Entwicklung neuer Methoden zu Getreidelagerung oder zur nachhaltigen Nutzung von Weideland. Damit die Menschen bei zukünftigen Dürreperioden eine Chance haben, zu überleben.", so Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe.